Der erste DFC hinter den Kulissen: Die Nerds von heute sind die Helden von morgen!

DFC 2016

Gerhard Hammer (Apus), Astrid Dorner (SSI), Angelika Weber und Markus Moser (Axtesys, Digitale Agentur) berichten über ihre Teamarbeit als Veranstalter des Digital Future Congress 2016, über die Ziele des Kongresses und über die Latte, die für das nächste Jahr bereits sehr hoch liegt. Wir sprechen über Digitalisierung als Chance auf eine spannende Zukunft, mehr Erfolg durch gemeinsames Engagement und die Helden von morgen.

Herr Hammer, Sie waren als Mitglied eines vierköpfigen Marketingteams maßgeblich an der Organisation des Digital Future Congress 2016 beteiligt.
Ja, unser Team bestand mit Angelika Weber und Markus Moser aus zwei Vertretern der Axtesys, aus Astrid Dorner von SSI und aus mir. Maßgeblich für die Organisation war der Einsatz von Markus Moser und Angelika Weber, aber wir haben als Vierergruppe gearbeitet und ich glaube, wir haben uns sehr gut eingespielt.

Ist das Konzept aufgegangen?
Absolut. Ich bin sehr zufrieden. Auf jeden Fall, was die Anzahl der Teilnehmer und die Organisation betrifft. Über die Vorträge kann man im Detail diskutieren, doch das kann man als Veranstalter natürlich auch nicht steuern. In Summe würde ich sagen, dass die Latte für das nächste Jahr schon sehr hoch ist. Wie wir das toppen werden, weiß ich noch nicht genau, vielleicht werden wir beim Format noch eine Kleinigkeit ändern.

Was war für Sie inhaltlich das Spannendste, was nehmen Sie mit?
Dass dieses Thema offensichtlich viele Menschen dazu motiviert, sich mehrere Stunden Zeit zu nehmen und hierherzukommen, den Menschen scheint es bewusst zu sein, dass wir dazu beitragen können, dass sich etwas entwickelt – das nehme ich mit als Auftrag für das nächste Jahr. Inhaltlich hat mich das Thema Ethik besonders berührt.

Wie lässt sich das Thema Ethik genau mit Ihrem beruflichen Alltag bei Apus verknüpfen?
Das Thema Ethik ist sehr weit gegriffen, aber bei uns im Unternehmen setzen wir uns besonders stark mit der gesellschaftlichen Verantwortung auseinander, immerhin machen wir auch Software für die Flugsicherung. Und wir sind auch CSR-zertifiziert, da sind uns solche Themen ein großes Anliegen. Der Flugverkehr ist ja ein dramatischer Umweltverschmutzer und macht unseren Planeten mit Sicherheit nicht gesünder – obwohl es natürlich notwendig ist zu fliegen, wir wären ja auch dumm, wenn wir es nicht machen würden.

Herzlichen Dank und ich freue mich bereits auf den DFC 2017!

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Du giltst als die gute Seele des Kongresses – wieviel Vorbereitungsarbeit und Herzblut steckt hier drin, liebe Astrid?
Herzblut steckt sehr, sehr viel drin [lacht]. Die Aufbereitungszeit war gut aufgeteilt, weil wir im Marketing-Team gut zusammengearbeitet haben und uns die Aufgaben sehr gut aufgeteilt haben und da jetzt jeder sehr viel Zeit investiert hat, von daher kann ich’s für mich alleine gar nicht sagen. Man hat immer wieder Zeit und Kopf investiert in das Projekt und wir sind sehr froh, dass so viele Besucher gekommen sind. Ich würde sagen, das ist ein Erfolg!

Das WorldCafé ist ja ein sehr innovatives Konzept – wie kam es zur Idee?
Die Idee kam daher, dass wir gesagt haben, der DFC ist etwas Innovatives, etwas Neues, auch das Konzept ist ein ganz neues. Ich bin sehr gespannt, wie es angenommen wird, ob die Leute, die doch eher die Frontalvorträge gewöhnt sind, es wirklich schaffen, sich in den Diskussionsrunden zusammenzufinden und vielleicht gemeinsam neue Ideen zu entwickeln, sich zum Networken zusammenzufinden – bin g’spannt, ob unser Konzept aufgeht!

Welche Vision hast du vom Outcome?
Am Ende aller Tage sollen die folgenden Botschaften ankommen: „IT is cool“, „Digitalisierung ist etwas, was uns überall begleitet im ganzen Leben“, „Softwareentwicklung ist essentiell wichtig für die Steiermark – für den Standort und für die Firmen“. Wenn wir das erreicht haben, haben wir sehr, sehr viel erreicht, glaube ich.
Vielen Dank Astrid, und viel Spaß und spannende Diskussionen noch beim Ausklang dieser schönen Veranstaltung!
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Liebe Angelika, mit ein wenig Abstand zum Tag der Veranstaltung – was ist nach dem DFC geblieben, was hat sich durch den DFC getan?
Viel Stolz und Freude sind geblieben, es hat sich hoffentlich ein bisschen in den Köpfen der Menschen getan, ein bisschen mehr „Awareness“ in Richtung Softwareentwicklung.


Haben sich deine Erwartungen erfüllt? Was hat dich enttäuscht, was hat deine Erwartungen übertroffen?

Meine Erwartungen haben sich mehr als erfüllt, es war fast schon unheimlich, dass überhaupt gar keine Probleme auftraten. Kein kaputtes Mikro, kein Unfall, keine Absage. Das einzige wirkliche Problem war eine zu kleine Garderobe – das wussten wir aber bereits vorher. Das durchwegs positive Feedback vom Publikum hat meine Erwartungen übertroffen!

Was war der schönste bzw. spannendste Moment für dich?
Die Stimmung war während der gesamten Veranstaltung super, interessiert und interessant. Alle haben sich irgendwie eingebracht und aktiv teilgenommen.

Was ist dir von den Vorträgen noch besonders eindrücklich in Erinnerung?
Die tollen Bilder der Verlagsgruppe NEWS beim Vortrag von Horst Pirker, vor allem die Foodporn-Fotos aus der Genuss-Zeitschrift und die Beispiele von Google (Mario Berger), wie digitale Kultur wirklich gelebt wird.

Wie seid Ihr zu den Vortragenden gekommen, war es schwierig, sie zu engagieren?
Wenn man weiß, was man will, und ein großes Netzwerk hat, geht das.

Wie war das Besucherprofil – mehr „die üblichen Verdächtigen“ oder doch ein größerer Kreis an Personen?
Beides – die Einladungen waren handverlesen verteilt, dementsprechend viele Interessierte gab es, und zwar nicht nur am Buffet

Welche Werte sollten mit dem DFC transportiert werden?
Was die ITCS ist und wofür sie steht – dass die Digitalisierung eine Chance auf eine spannende Zukunft ist, dass man gemeinsam immer mehr erreicht, und dass die Nerds von gestern die Helden von morgen sind.

Wer bzw. was darf beim nächsten DFC keinesfalls fehlen?
Ich persönlich hätte gerne wieder einen Vortrag mit Schwerpunkt Gesellschaft oder Kultur – vielleicht einen digitalen Künstler oder eine Zukunftsforscherin.

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Lieber Markus, was ist für dich nach dem DFC geblieben, was hat sich durch den DFC getan?
Es war eine riesen Freude mit den Referenten zu sprechen und das Event vorzubereiten. Die Lobworte von Herrn Pirker (Verlagsgruppe News) hängen seitdem als gerahmtes Zitat hinter meinem Schreibtisch und erfüllen mich jeden Tag mit Stolz und auf den mit Herrn Berger (Google) ausgemachten persönlichen Kaffee freue ich mich schon sehr.

Gab es wirklich keine Hoppalas, die die Besucher vielleicht nicht mitbekommen haben?
Zwischenzeitlich gab es viel Stress, als die Dinge kompliziert wurden und manches schiefging, doch dann haben wir uns immer wieder spontan Lösungen einfallen lassen. Das hat dann funktioniert und in der Außenwirkung hat man kaum etwas davon mitbekommen (naja eine Garderobe mehr wäre vor Ort schön gewesen, doch auch in der Axtesys ist es der Garderobe gut ergangen – so ganz leer und unbeschwert…).

Wie sieht der Ausblick aus?
Das Event hat das Team dahinter dahinter gut zusammengeschweißt und wir haben schon wieder viele Detailideen für kommendes Jahr. Die Kreativität, das Lachen und die Freude machen unser kleines Organisations-Team wirklich zu einem besonderen Ort.

Dein Wort zum Schluss?
Es war echt cool, die Zusammenarbeit in der ITCS war super, dafür bedanke ich mich sehr herzlich. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr!